Grüß Gott!
Beim Tod eines Angehörigen sind wir meist ratlos.
Unbekannte Aufgaben und dringende Erledigungen werden von uns gefordert - und
das in einer Zeit der tiefen Trauer. Wir, die katholischen Pfarreien Salzweg
und Straßkirchen, möchten Ihnen mit diesem Faltblatt eine kleine Hilfe an die
Hand geben, damit Sie gerüstet sind „im Fall der Fälle“.
„Wenn es soweit ist ...“.
Wenn jemand in Ihrer Familie im Sterben liegt und geistlichen Beistand wünscht, oder jemand bereits verstorben ist, können Sie uns gerne (zu jeder Tages- oder Nachtzeit) anrufen:
Pfarrer Arpad Szabo
( (0 85 05) 91 88 44
Pastoralreferent Thomas Weggartner
( (0 85 05) 91 93 19
Handy: 0 16 08 21 54 75
Erste Schritte ...
Bei einem Todesfall wenden Sie sich bitte zu den Bürozeiten ans Pfarrbüro!
( (0 85 05) 12 29 - Fax (0 85 05) 91 88 22
Unsere beiden Pfarrsekretärinnen (Karin Müller und Angelika Roßgotterer) helfen Ihnen bei der Erledigung der ersten Schritte.
Öffnungszeiten:
Mo., Di., Mi., Fr. 08:00 h bis 11:00 h
Donnerstag 14:00 h bis 17:00 h
Trauergespräch
Beim Trauergespräch, das in der Regel Herr Pfarrer Szabo am 1. oder 2. Tag nach dem Todesfall mit Ihnen führt, können auch Gestaltungswünsche für die Beerdigung besprochen werden.
Überführung
Auf Wunsch findet - in der Regel am frühen Abend vor dem Tag der Beerdigung - eine Aussegnung (sog. „Überführung“) am Leichenhaus statt.
Sterberosenkranz
Auf Wunsch wird für den Verstorbenen- in der Regel am frühen Abend vor dem Tag der Beerdigung - in der Pfarrkirche ein Rosenkranz gebetet. Dieser kann auch mit der Überführung verbunden werden.
Beerdigung
Die Beerdigung wird meist als Eucharistiefeier (Requiem) in der Pfarrkirche mit anschließender Begräbnisfeier im Friedhof begangen.
Es ist auch möglich (z. B. bei einer kleinen Trauergemeinde), in der Kirche / auf dem Friedhof einen Wortgottesdienst mit anschließendem Begräbnis zu feiern.
Beerdigungstermine:
Montag - Freitag: 14:30 h
Samstag: 10:00 h:
Gestaltung der Beerdigung
Die Bestattung eines Menschen soll würdevoll geschehen. Wir kümmern uns darum um Mesnerin, Ministranten und Organisten.
Ein Beerdigungschor trägt sehr zu einem würdevollen Gottesdienst bei (Kosten dafür: ca. 150 €).
Scheuen Sie sich nicht, Gestaltungswünsche mit Herrn Pfarrer zu besprechen. Wenn Sie Lebensdaten und Eigenschaften des Verstorbenen beim Gottesdienst genannt haben wollen, dann sprechen Sie darüber beim Trauergespräch.
Ablauf
a) Gottesdienst in der Kirche
am Ende: Kondolenzansprachen in der
Kirche
b) Trauerzug zum Friedhof
(Reihenfolge: Kreuzträger, Chor, Minist-
ranten, Priester, Angehörige, Verwandte,
Freunde, Pfarrgemeinde)
c) Am Leichenhaus:
Eröffnungsgesang und
Segnung des Sarges / der Urne
c) Prozession zum Grab
(Reihenfolge wie bei b)
d) Beisetzung:
Gebet;
Symbole Weihwasser, Weihrauch,
Erde, Kreuz
Glaubensbekenntnis,
Fürbitten,
Vaterunser,
Segen
Naturfriedhof
Eine kirchliche Urnenbestattung ist auch auf dem „Naturfriedhof am Weinberg“ in Tannöd möglich - sprechen Sie darüber mit uns!
Bestattungsunternehmer
Das für die Friedhöfe Salzweg und Straßkirchen zuständige Bestattungsunternehmen:
Bestattungsunternehmen Freund,
Tannöd, Goldener Steig 3
94124 Büchlberg
( (0 85 05) 65 38
Dort werden sie in allen Fragen rund um die Bestattung beraten und betreut.
Standesamt
Das Standesamt Salzweg finden Sie im Rathaus (Zi. 5)
( (08 51) 9 49 98 15
Öffnungszeiten:
Mo.-Fr.: 08:00 h bis 12:00 h
Di.: 14:00 h -18:00 h
Do.:14:00 h- 17:00 h
Friedhofsverwaltung
Für den Friedhof in Salzweg und den neuen Friedhof in Straßkirchen ist die Gemeindeverwaltung Salzweg zuständig ( (08 51) 9 49 98 15;
Für den alten Friedhof Strasskirchen ist das Pfarramt Straßkirchen
( (0 85 05) 12 29;
Wenn der Verstorbene aus der Kirche ausgetreten ist ...
... hat er sich damit von der Kirche getrennt. Daher kann kein kirchliches Begräbnis stattfinden. Wenn die Angehörigen dies wünschen, können Pfarrer Szabo oder Pastoralreferent Weggartner bei der nichtkirchlichen Bestattung teilnehmen und dabei auch ein Gebet für den Verstorbenen sprechen.
An was sie noch denken sollten ...
w Verständigung des Haus(Not)arztes (Todesursache)
w Verständigung der Angehörigen, Freunde ...
w Ist der Verstorbene Organspender?
w Aufbahrung zuhause gewünscht?
w Waschen / Anziehen des Verst. zuhause gewünscht?
w Todesanzeige in der Presse / Sterbebilder
w Blumenschmuck / Kränze
w Organisation des Trauermahles nach der Beerdigung
w Rentenantrag
w Krankenkasse, Rentenversicherung, Versorgungsamt,
Nachlassgericht, Lebensversicherungen, Arbeitgeber,
Versicherungen, Geldinstitute, Vermieter, Postamt,
Versorgungseinrichtungen ... benachrichtigen;
Und danach ...
Achten Sie in den Tagen, Wochen und Monaten auf sich und Ihre Trauer. Lassen Sie die Trauer zu! Trauer ist eine „Arbeit“, die Zeit braucht. Oft kann es hilfreich sein, die Trauer zu „teilen“. Nehmen Sie daher „Trauerangebote“ wahr:
w Gespräch mit einem Seelsorger
w Trauergruppen
w persönliche Trauerbegleiter/innen
w Gottesdienste für Trauernde
Informationen dazu erhalten Sie gerne über uns!

„Ich bin die Auferstehung
und das Leben!“
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Was tun im Todesfall?
- ein kleiner Ratgeber -
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Herausgeber: Kath. Pfarramt Salzweg-Straßkirchen
Götzendorferstr. 5a / 94121 Salzweg
Druck:??
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